Eine Milliamperestunde entspricht genau 0,001 Amperestunden. Beide messen die elektrische Ladung, und beide teilen eine Einschränkung, die sofort genannt werden sollte: Keine von beiden gibt an, wie viel Energie eine Batterie ohne die Spannung speichert.
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Eine Amperestunde ist die Ladung, die von einem Strom von einem Ampere übertragen wird, der eine Stunde lang fließt. Es ist eine Ladung, keine Energie – um Energie zu erhalten, multipliziert man mit der Spannung, weshalb Wattstunden und nicht Amperestunden in den Batterievorschriften von Fluggesellschaften erscheinen. Die Milliamperestunde wurde zum Verbraucherstandard, da Telefon- und Laptopzellen natürlicherweise im Bereich von einigen Tausend davon liegen. Eine 5.000 mAh Powerbank bei 3,7 V speichert 18,5 Wh; dieselben 5.000 mAh bei 12 V würden dreimal so viel speichern, und das Etikett auf der Verpackung unterscheidet sie nicht.
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Der Faktor ist genau 1.000. Referenzwerte: Eine AA-Alkalizelle hat etwa 2.500 mAh bei 1,5 V; ein Smartphone-Akku 4.000 bis 5.000 mAh bei 3,85 V; ein Laptop-Akku 5.000 bis 8.000 mAh bei 11,1 V; und ein Elektroauto-Akku 100 bis 200 Ah bei 350 bis 800 V. Die letzte Zahl ist der Grund, warum Elektrofahrzeuge stattdessen in Kilowattstunden angegeben werden – auf Packebene ist die Amperestundenangabe allein ohne die Systemspannung bedeutungslos.
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Batteriespezifikation und Vergleich über jede Art von Gerät hinweg. Das Marketing von Powerbanks verwendet Milliamperestunden, weil die Zahlen groß und beeindruckend sind, weshalb der Vergleich von zwei Powerbanks allein nach mAh unzuverlässig ist: Sowohl die interne Zellenspannung als auch die Umwandlungsverluste im USB-Ausgang spielen eine Rolle. Drohnen- und Funksteuerungs-Akkupacks sind in mAh zusammen mit einer Zellenzahl gekennzeichnet, die die Spannung angibt. Batterietester und Ladegeräte melden die Kapazität in derselben Einheit.